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Autor Thema: South Tyrolean news and situation  (Gelesen 15697 mal)
Suedtirolix

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South Tyrolean news and situation
« am: Donnerstag, 27.11.2008; 06:56 »

Ich weiß, die Welt hat auf diesen Thread gewartet.  Grin

Bis dato nur Presseaussendungen, sobald es aber die neuen Fahrpläne gibt, werde ich sie posten.

Winterfahrplan vorgestellt - LR Widmann: "Stabilität ist das Ziel"

(LPA) Mit dem zweiten Wochenende im Dezember tritt der neue Winterfahrplan des öffentlichen Nahverkehrs in Kraft. Landesrat Thomas Widmann hat heute (25. November) die Neuigkeiten vorgestellt, die der Fahrplan bereit hält, allen voran die neue Pusterer Bahn. Widmanns erklärte Ziele für die Zukunft: mehr Stabilität der Fahrpläne und ein Halbstundentakt zu Stoßzeiten auf allen Linien.

Mehr Züge für Pendler, ein Angebot, das besser auf die Bedürfnisse von Einheimischen und Gästen abgestimmt ist, und nicht zuletzt acht neue Züge, die durch das Pustertal rollen werden: Dies sind die Neuigkeiten, die der Winterfahrplan 2008/09 bereit hält. Er tritt am 14. Dezember in Kraft. "Leider zwingt uns eine internationale Vereinbarung dazu, die Fahrpläne im Winter umzustellen, wir versuchen aber trotzdem, die Fahrpläne über das Jahr so stabil wie möglich zu belassen", so Widmann. Dies erleichtere die Nutzung der Verkehrsmittel und die Anschlüsse mit den Buslinien.

Mit dem Winterfahrplan wird die rundum erneuerte Pusterer Bahn offiziell ihren Betrieb aufnehmen. Dort sind in den letzten Monaten um rund 40 Millionen Euro neue Kreuzungsstellen geschaffen und die Bahnhöfe saniert worden, dazu kommen acht hochmoderne Flirt-Züge, die auf der Strecke Franzensfeste-Bruneck im Halbstundentakt, auf der Strecke Bruneck-Innichen im Stundentakt verkehren werden. "In zwei Jahren hoffen wir zudem, alle zwei Stunden eine Verbindung nach Lienz über das Pustertal und eine nach Innsbruck über den Brenner anbieten können", so Widmann.

Neu ist auch, dass mit dem Winterfahrplan die Haltestellen in Salurn und Margreid reaktiviert werden, und zwar vor allem zu den Stoßzeiten. Auf der Vinschger Bahnstrecke, zwischen Bozen und Meran und auf der Brennerlinie werden darüber hinaus mehr Züge auch am Wochenende eingesetzt, nachdem die öffentlichen Verkehrsmittel auch in der Freizeitgestaltung einen immer größeren Stellenwert bekommen.

"In den letzten Jahren haben wir dank der guten Zusammenarbeit mit den Eisenbahngesellschaften viel für den öffentlichen Nahverkehr in Südtirol erreicht", so Landesrat Widmann. So habe man in acht Jahren die Anzahl der gefahrenen Kilometer nahezu verdoppelt. Und mit 2,2 Millionen Nutzern gehöre die Vinschger Bahn zu den Vorzeigeprojekten in Europa. "Daneben dürfen wir auch die Busse nicht vergessen", so der Landesrat. Auch in diesem Bereich seien die gefahrenen Kilometer in vier Jahren um 14 Prozent gesteigert worden, die elf Citybusse verzeichneten rund drei Millionen Nutzer im Jahr. "Der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist in jedem Fall der richtige", so das Fazit des Landesrats.
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Suedtirolix

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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #1 am: Donnerstag, 27.11.2008; 06:57 »

BBT: EU und Staat stehen zu Finanzierungszusagen

(LPA) Eine Aussprache mit dem Verkehrskommissar der EU und Vizepräsidenten der Kommission, Antonio Tajani, stand heute (26. November) für Landeshauptmann Luis Durnwalder auf dem Programm. Bei dem Gespräch in Brüssel ging es in erster Linie um die Finanzierung des Brennerbahn-Ausbaus sowie um Maßnahmen, den Güterverkehr auf die Eisenbahn zu verlagern.

EU steht zu Finanzierungszusagen: LH Durnwalder und EU-Kommissar Antonio TajaniEU steht zu Finanzierungszusagen: LH Durnwalder und EU-Kommissar Antonio Tajani

Eine Stunde lang habe er ein "sehr interessantes" Gespräch mit Tajani geführt, berichtete Landeshauptmann Durnwalder im Anschluss an das Treffen, bei dem der EU-Verkehrskommissar ihm gegenüber versichert habe, dass es keine Änderung in der Haltung der EU zum Ausbau der Brennerachse gegeben habe. "Der Kommissar hat unterstrichen, dass die EU auch künftig den Verpflichtungen nachkommen werde, die sie übernommen hat", so der Landeshauptmann. Bereits Freitag kommender Woche steht in Verona ein Treffen der beteiligten Staaten und Länder sowie der EU an, bei dem Tajani auch offiziell die Höhe der Mittel bekannt geben wird, die die EU für den Ausbau der Brennerlinie im Finanzierungszeitraum 2007-13 vorgesehen hat.

Was dagegen die Finanzierung von BBT und Zulaufstrecken durch die beteiligten Staaten betrifft, habe Tajani heute im Beisein Durnwalders mit Infrastrukturminister Altero Matteoli telefoniert. Dieser habe erklärt, dass die Sitzung des Wirtschaftsplanungs-Komitees CIPE von letztem Freitag zwar verschoben werden musste, dass aber auch die italienische Regierung zu den gemachten Finanzierungszusagen stehe.

Diskutiert wurde heute in Brüssel zudem über die zukünftige Nutzung der ausgebauten Eisenbahnstrecke unter dem Brenner. "Auch Tajani ist davon überzeugt, dass die Nutzung garantiert werden muss, indem bereits während der Bauphase Maßnahmen getroffen werden", erklärte der Landeshauptmann nach dem Treffen. Diese Maßnahmen könnten wirtschaftlicher Natur sein, Tajani könne sich aber auch ordnungspolitische Schritte vorstellen, mit denen der Güterverkehr auf die Schiene verlagert werde, berichtete Durnwalder.

Nachdem auch kurzfristig etwas gegen den Transitverkehr unternommen werden müsse, hat der Landeshauptmann auch die Möglichkeit einer Mauterhöhung auf der Brennerautobahn angesprochen. Zudem habe er Tajani um dessen Einsatz für eine Verlängerung der Konzession der Brennerautobahn AG zur Sicherung der damit verbundenen Querfinanzierung des BBT ersucht. "Der Kommissar ist für beide Fragen nicht direkt zuständig, hat aber seine Unterstützung zugesagt", so Durnwalder.
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Rob

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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #2 am: Donnerstag, 27.11.2008; 23:46 »

Gespannt kann man sein, was sich mit dem Regionalverkehr auf der Brennerbahn tut und ob dieser an den Regionalverkehr Brenner-Innsbruck abgestimmt wird, was aufgrund der Einstellung einzelner EC (bzw. würd ich es IC nennen, weil ein EC meiner Meinung nach einen Speisewagen haben müsste) zu hoffen ist.


Reisemöglichkeiten im FV zwischen Bozen und Innsbruck beschränken sich ja mittlerweile auf den Zeitraum 8:32 - 16:32 Uhr (letzte Verbindung also am schönsten Nachmittag)

Auch in die Gegenrichtung sieht es nicht viel besser aus: erste Abfahrt Innsbruck Hbf. 9:27, letzte 17:27.

Die Nachtzüge halten in Bozen jeweils nur zum Ein- bzw. Aussteigen und können somit auf dieser Relation eigentlich nicht benutzt werden (bzw. nur mit Wertkartenfahrausweisen aus Südtirol, die in Nordtirol aber nicht erhältlich sind).

Insgesamt ist es ein ziemliches Trauerspiel, was sich hier abspielt und es kommt von Jahr zu Jahr eigentlich nur zu Verschlechterungen. Auch derzeit sind die Anschlüsse von/zum Regionalverkehr am Brenner schlecht, von der "Qualität" des Umsteigebahnhofs Brenner ganz zu schweigen. Dazu kommt noch der undurchschaubare Trenitalia-Tarifdschungel (Regionalverkehrsfahrausweise, Globalpreise) und z.B. das Problem, dass es mit dem Ausstellen von Regionalfahrkarten für Italien in Österreich anscheinend massivste Probleme gibt, andererseits ein ital. Zug nicht ohne Fahrausweis betreten werden kann (außer man ist bereit 50 € in Cash zusätzlich zu bezahlen). Die Zusammenarbeit der Bahnen, Verkehrsverbünde und Landesregierungen scheint hier null zu funktionieren. Von den Fahrzeiten (mehr als 2 Stunden) verglichen zum PKW (1:15 von Bozen Bahnhof nach Innsbruck Hbf.) ganz zu schweigen, obwohl die südtiroler Seite in den letzten Jahren massiv ausgebaut wurde.

Es ist zwar lobenswert, dass das Land Südtirol im Inneren den ÖPNV durchaus attraktiv gestaltet, andererseits arbeitet man aber nicht daran, die ansich schon sehr isolierte Lage zu verbessern (man braucht dazu ja auch nur den sich von Monat zu Monat auf mittlerweile auf 2-3 tägliche Flüge reduzierten Flugplan des Flughafens Bozen betrachten, der auch nur mehr Flüge nach Rom anbietet).


Man kann nur gespannt sein, was der neue Fahrplan bringt... wie immer ist Trenitalia wohl die letzte Bahn in Europa, die ihren Fahrplan veröffentlicht.
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #3 am: Freitag, 28.11.2008; 21:16 »

Neu ist auch, dass mit dem Winterfahrplan die Haltestellen in Salurn und Margreid reaktiviert werden, und zwar vor allem zu den Stoßzeiten.

Wieso reaktiviert? Die waren nicht aufgelassen. Siehe dazu den aktuellen Fahrplan: http://www.sii.bz.it/de/orari_download.php?quadro=100&da=2008-09-10&a=2008-12-13

Ich habe beide Stationen im September 2008 benützt. Das angehängte Foto zeigt die Station Margreid-Kurtatsch am 21. September 2008.

* R0014998-.jpg (79.1 KB - runtergeladen 599 Mal.)
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #4 am: Samstag, 29.11.2008; 07:36 »

Ist noch der bis 13.12. gültige Fahrplan, der neue ist offenbar noch nicht geladen.

Werner
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #5 am: Dienstag, 02.12.2008; 06:24 »

Winterchaos:
Vinschgauer Bahn war am Vormittag des 1. Dezember wegen umgestürzter Bäume gesperrt, eine Garnitur hat einen leichten Schaden erlitten (zersplitterte Scheibe). Ansonsten war die Pustertalbahn bei Olang wegen Stromunterbrechung gesperrt.
Züge führten gestern von 10 - 60 Minuten Verspätung. Ab späten Nachmittag hatte sich die Lage "normalisiert".

ES Bozen - Rom
soll einer Zeitungsmeldung zufolge nur ab/bis VR fahren; im offiziellen Fahrplan scheint der Zug jedenfalls auch nach dem 14.12.2008 auf.

Persönlich:
Am Samstag "Familiennostalgiefahrt" mit einem der letzten geführten Oebb-EC 188/189....
Cry
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Rob

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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #6 am: Mittwoch, 03.12.2008; 14:41 »


ES Bozen - Rom
soll einer Zeitungsmeldung zufolge nur ab/bis VR fahren; im offiziellen Fahrplan scheint der Zug jedenfalls auch nach dem 14.12.2008 auf.


Im aktuellen SII-Fahrplan (seit heute endlich hochgeladen) wurde ein ES gestrichen, also nur mehr 1 Zug (am Nachmittag) pro Richtung. Verbesserungen gibts im innersüdtiroler Regionalverkehr, der letzte EC pro Richtung wird gestrichen, kein annehmbarer Ersatz von/nach München.

http://www.sii.bz.it/de/orari_download.php?quadro=100&da=2008-12-14&a=2009-12-12


Ärgerlich ist der komische Takt der S 2 (Brenner-Innsbruck), der eine halbe Stunde anders getaktet wesentlich bessere Anschlüsse bringen würde (sowohl zum RV in Südtirol), v.A. aber zum FV Richtung Ostösterreich. Absprache zwischen den Verkehrsverbünden oder Ländern scheint es hier keine zu geben.
« Letzte Änderung: Mittwoch, 03.12.2008; 14:46 von Rob » Gespeichert
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #7 am: Mittwoch, 03.12.2008; 15:29 »

Zur Ergänzung Vintschgauer und Pustertalbahn

Laut TI-Fahrplan fahren ES 9311 und 9313 auch noch nach dem 14.12.2008. Lege PDF bei.


* VintschgerBahn 2009.pdf (71.52 KB - runtergeladen 18 Mal.)
* PustertalBahn 2009.pdf (71.44 KB - runtergeladen 15 Mal.)
* Roma - Bozen 2009.pdf (178.39 KB - runtergeladen 15 Mal.)
« Letzte Änderung: Mittwoch, 03.12.2008; 15:37 von Suedtirolix » Gespeichert
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #8 am: Mittwoch, 03.12.2008; 21:35 »


Das heißt in moderner Sprache nicht Vintschgau sondern immer noch VINSCHGAU !!!
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #9 am: Donnerstag, 04.12.2008; 13:24 »

Der Südtiroler Fahrplan ist korrekt, das italienische Sipax gibt seit gestern den 9312/9311 nicht mehr aus, Kopf- und Endbahnhof ist VR.

Werner

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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #10 am: Sonntag, 07.12.2008; 17:10 »

Presseaussendung über neuen Winterfahrplan

Neue Winterfahrpläne im Bahnverkehr

LPA - Am 14. Dezember tritt auch heuer der Winterfahrplan für die Bahn in Kraft. Neuerungen im großen Stil gibt es laut Mobilitätslandesrat Thomas Widmann im Pustertal, wo am 14. Dezember erstmal die neuen Züge verkehren. "Eine neue Ära im Personennahverkehr beginnt damit", so Widmann. Auch auf allen anderen Bahnlinen, also auf der Brennerlinie, auf der Meraner und auf der Vinschger Bahnlinie gibt es Anpassungen.

Bei der Ausarbeitung der Winterfahrpläne wurden laut Widmann weitere Schritte in Richtung "Südtirol-Takt" gesetzt. "Die zahlreichen Anregungen und Wünsche der verschiedenen Nutzergruppen wurden so weit wie möglich berücksichtigt", unterstreicht der Landesrat. "Außerdem haben wir auf mehr Zuverlässigkeit bei den Fahrzeiten und optimierte Anschlussverbindungen geachtet", betont der Landesrat. Weiters sei die Kapazität auf der Bahnlinie der Vinschgerbahn erhöht und ein neues Gesamtkonzept für das Pustertal erstellt, so Widmann.

Der Landesrat verweist aber auch darauf, dass die Erstellung der Fahrpläne ein sehr komplexes Unterfangen sei. Die Herausforderung dabei sei, ganz unterschiedliche und oft völlig konträre Wünsche auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und gleichzeitig die verschiedenen Zuständigkeiten, die technischen Vorgaben und die zur Verfügung stehenden Kapazitäten zu berücksichtigen, erklärt der Mobilitätslandesrat. In Sachen "Südtirol-Takt" sei man auf einem guten Weg, meint Widmann. Der neue Winterfahrplan ist laut Widmann ein weiterer Schritt in diese Richtung. "Unser Ziel sind stabile, zuverlässige Fahrpläne, die ganzjährig aufrecht bleiben, sodass sich zumindest bei den lokalen Verbindungen die alljährlichen Abänderungen erübrigen", sagt Landesrat Widmann.

Nach einigen kurzfristigen Änderungen, die aufgrund der Streichung einiger nationaler und internationaler Verbindungen und den damit verbundenen Anpassungen notwendig wurden, werden die neuen Bahnfahrpläne in diesen Tagen gedruckt. Sie werden im Laufe der nächsten Woche aufliegen und verteilt. Im Internet sind die Fahrpläne ab sofort unter www.sii.bz.it einsehbar.

 

Die wichtigsten Neuerungen auf Bezirksebene:

Im Pustertal wird ein Großteil der acht neuen landeseigenen Züge eingesetzt, mit denen die SAD ab 14. Dezember rund zwei Drittel aller Fahrten in der östlichen Landeshälfte übernimmt. Der Rest der Fahrten wird wie bisher mit den Trenitalia-Zügen abgewickelt. Neu eingeführt wird der Halbstundentakt Bruneck – Franzensfeste an Werktagen außer Samstag, der morgens zwischen 7.30 und 9 Uhr halbstündliche Ankunftszeiten in der Landeshauptstadt ermöglicht.

Auf der Strecke Innichen – Franzensfeste gibt es tägliche Verbindungen im Stundentakt. Eingerichtet wird der Knoten in Bruneck zu jeder halben Stunde in beiden Richtungen und zur vollen Stunde Richtung Franzensfeste. Damit einher geht ein völlig neues Konzept im öffentlichen Nahverkehr, zumal auch zahlreiche Busverbindungen an den neuen Bahntakt angepasst werden. Details dazu werden noch bekannt gegeben. "Alle Änderungen wurden in enger Abstimmung mit den Gemeinden vor Ort getroffen, und vor allem haben wir großen Wert darauf gelegt, dass vor allem die für die Schüler wichtigen Fahrten unverändert bleiben", betont Landesrat Thomas Widmann. Besser klappen dürfte jetzt auch das Umsteigen in Franzensfeste, zumal die wichtigsten Anbindungen nicht mehr wie bisher auf EC/IC/IR-Züge abgestimmt sind, sondern mit Regionalzügen gewährleistet werden, die weitaus zuverlässiger sind als die Fernverbindungen.

 

Bahnlinie Bozen – Meran: Neu auf dieser Strecke ist, dass diesen Abschnitt jetzt stündlich die Regionalzüge vom Brenner bedienen, die nicht mehr Richtung Trient, sondern nach Meran weiterfahren. Die SAD-Züge Bozen-Meran werden großteils mit den neuen FLIRTs angeboten, dadurch werden Zuggarnituren der Vinschgerbahn frei. Diese können zur Erhöhung der Kapazität auf der Strecke Meran – Mals eingesetzt werden. Werktags von Montag bis Freitag und - neu - auch samstags gibt es einen Halbstundentakt auf der Linie. Um mehr Pünktlichkeit und verbesserte Anschlüsse zu garantieren, tauschen die SAD- und die Trenitalia-Züge die Fahrten, zumal die SAD-Züge grundsätzlich schneller wenden und beschleunigen können und die Trenitalia-Züge Richtung Brenner weiterfahren.

 

Bahnlinie Meran – Mals: Dadurch, dass zwischen Bozen und Meran die neuen FLIRTs fahren, werden Garnituren der Vinschgerbahn frei, die zur Erhöhung der Kapazität im Vinschgau eingesetzt werden. Somit können mehr Züge in Doppelkomposition fahren, womit das Problem der Überfüllung zumindest teilweise für wichtige Schüler- und Pendlerzüge gelöst werden kann. Zudem gibt es an Sonn- und Feiertagen etwa 30 Prozent mehr Fahrten auf dieser Linie. Auf diese Weise soll das lokale Netz im Bahnverkehr, insbesondere zwischen der westlichen und der östlichen Landeshälfte, vervollständigt werden.

Mit Ausnahme des Frühzuges mit Abfahrt in Mals um 5.47 Uhr entfallen mit dem neuen System die Direktverbindungen Mals – Bozen. Die Anschlüsse nach Bozen und nun auch die Direktverbindungen Richtung Eisacktal und Pustertal sind aber nach wie vor gut aufeinander abgestimmt. Aus Kapazitätsgründen muss der Nightliner-Dienst der Vinschgerbahn vorübergehend suspendiert werden.

 

Wipptal/Eisacktal: Mit dem neuen Winterfahrplan ab 14. Dezember 2008 wird das Bahnangebot im Wipptal deutlich optimiert. Zu den Stoßzeiten am Morgen und am Abend verfügen die Bahnfahrgäste damit über halbstündliche Verbindungen zwischen Sterzing und der Landeshauptstadt, über stündliche Direktverbindungen Richtung Meran und über beinahe eine stündliche Anbindungen Richtung Brenner/Innsbruck.

Neu dazu kommt eine morgendliche Zugverbindung mit Abfahrt in Sterzing um 7.26 Uhr, die mit Umsteigen in Franzensfeste die Ankunft um 8.32 Uhr in Bozen ermöglicht. Bisher war diese Verbindung bis Franzensfeste mit Hilfe eines Bus-Shuttledienstes aufrecht, welcher nun nicht mehr angeboten wird

Eine zusätzliche Abfahrt gibt es in Sterzing ab 14. Dezember auch um 8.23 Uhr mit Ankunft in Bozen um 9.25 Uhr. "Nach intensiven Verhandlungen mit RFI können jetzt Lücken geschlossen werden und wir haben unser Ziel nahezu erreicht, auch auf dieser Strecke zu Stoßzeiten einen Halbstundentakt einzuführen", sagt Landesrat Widmann.

Halbstündliche Verbindungen zwischen Bozen und Sterzing gibt es durch die neuen Fahrpläne auch abends zwischen 17 und 20 Uhr. Neu dazu kommen die Abfahrten in Bozen um 18.32 Uhr als Direktverbindung, um 18.59 Uhr mit Umsteigemöglichkeit in Franzensfeste und die Abfahrt um 20 Uhr.

Die übrigen Zugverbindungen zwischen Sterzing und Bozen bleiben aufrecht.

Neue Perspektiven eröffnet der Winterfahrplan zudem für den grenzüberschreitenden Personennahverkehr. Mit 14. Dezember werden fast stündliche Verbindungen zwischen Bozen und Brenner (abwechselnd mittels umstiegsfreien EC und mittels Regionalzügen mit schlankem Umstieg am Brenner) möglich.

 

Bozen / Unterland: Stabilere Fahrpläne, mehr Pünktlichkeit, optimierte Anschlussverbindungen und die Wiedereinführung der im Vorjahr gestrichenen Halte in Margreid und Salurn – mit einer geringfügigen Verschiebung der Abfahrtszeiten der lokalen Züge um wenige Minuten soll dieses Ziel erreicht werden. Auf der Bahnlinie Unterland- Bozen bleiben die Kursfahrten und die Ankunftszeiten in Bozen weitgehend dieselben. Leichte Verschiebungen gibt es lediglich bei den Abfahrtszeiten in den einzelnen Bahnhöfen. Neu dazu kommt eine frühmorgendliche schnelle Verbindung von Bozen (Abfahrt 6.30) nach Verona sowie von Trient nach Bozen (Ankunft 6.26 Uhr). Für die Regionalzüge zwischen Bozen und Verona bleiben die Kursfahrten ebenfalls unverändert, die Abfahrtszeiten werden um zwei Minuten vorverlegt. Um die vielfach geforderten Halte aller Züge in Margreid und Salurn wieder einzuführen, wurden die Abfahrtszeiten der betreffenden Züge in Bozen nach mehreren Aussprachen mit den Pendlervertretern aus dem Unterland um wenige Minuten vorverlegt und zwar auf 13.04 Uhr, 17.04 Uhr, 18.04 Uhr und 19.04 Uhr. "Auf der Bahnlinie ins Unterland haben wir für die wichtigsten Verbindungen den Halbstundentakt realisiert", erklärt Landesrat Widmann, Aufrecht bleibt aus technischen Gründen die Wartungslücke am Vormittag, die laut RFI notwendig ist, um Arbeiten entlang der Linie durchzuführen
::::::::::::::::::::::::::::: Ende der Presseaussendung

Informelle Mitteilung eines gut informierten Teilnehmer des italienischen Eisenbahnforums: Am 2. Dezember hat TI mitgeteilt, dass Brenner nur mehr Lokwechselbahnhof und keine Haltestelle mehr für ECs ist. Das heißt, dass die Südtiroler Abos nur mehr ab/bis Franzensfeste gelten. So a Scha...

Werner
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #11 am: Montag, 08.12.2008; 16:04 »

Informelle Mitteilung eines gut informierten Teilnehmer des italienischen Eisenbahnforums: Am 2. Dezember hat TI mitgeteilt, dass Brenner nur mehr Lokwechselbahnhof und keine Haltestelle mehr für ECs ist. Das heißt, dass die Südtiroler Abos nur mehr ab/bis Franzensfeste gelten. So a Scha...
Die Hafas von DB und ÖBB geben den Brenner auch nicht mehr als Verkehrshalt aus... in der Tat eher suboptimal.
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #12 am: Mittwoch, 10.12.2008; 02:05 »

Informelle Mitteilung eines gut informierten Teilnehmer des italienischen Eisenbahnforums: Am 2. Dezember hat TI mitgeteilt, dass Brenner nur mehr Lokwechselbahnhof und keine Haltestelle mehr für ECs ist. Das heißt, dass die Südtiroler Abos nur mehr ab/bis Franzensfeste gelten. So a Scha...
Die Hafas von DB und ÖBB geben den Brenner auch nicht mehr als Verkehrshalt aus... in der Tat eher suboptimal.

Na am besten macht man gleich Plomben an die Wagen, damit ja niemand auf die Idee kommen könnte ein- oder auszusteigen (wäre ja fatal, wenn in diesen 15 Min. Fahrgastwechsel stattfinden würde). Das Hauptinteresse liegt aber wahrscheinlich sowohl bei TI aber auch ÖBB, die in der Tat teilweise hohen Globalpreise ungestört kassieren zu können und es zu verhindern, dass jemand während dieser Stehzeit eine Fahrkarte des Südtiroler Verkehrsverbund löst.

Wobei wir bei der nächsten Frage sind: nach dem Südtiroler Fahrplan haben nämlich alle Züge (inkl. Nachtzug) eine Ankunfts- und Abfahrtszeit am Brenner, somit sind Wertkarten und Abonnements meiner Meinung nach gültig. Ebenso kann der EN mit Wertkarte/Abonnement auch auf innersüdtirolerischen Distanzen bzw. bis Innsbruck benutzt werden... sehe keinen Grund, der dagegen sprechen sollte.


Insgesamt aber wieder eine Glanzleistung, wie man den ÖV noch unattraktiver machen kann, das beginnt beim Streichen von ECs, bei Nichtvorhandensein von grenzüberschreitenden Nahverkehrszügen, schlecht abgestimmten Anschlüssen am Brenner und endet bei einem massiven Tarifdschungel, unverkaufbaren Fahrkarten für vorhandene Züge, usw. Gerade von Seiten des Landes Südtirol verstehe ich es nicht, da man wieder weiter in die Isolation triftet (nur mehr 1 ES nach Süden, praktisch kein Flugverkehr mehr am Flughafen Bozen, usw.)
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #13 am: Mittwoch, 10.12.2008; 07:24 »

Grenzüberschreitende Nahverkehrszüge soll es in zwei Jahren geben...SAD mit Flirts bis Ibk und Lienz, deshalb sind die Flirts auf beide Stromsysteme hin ausgelegt, Stadler muss für die Zulassung in Ö sorgen. Ich glaube, es gibt sogar ein entsprechendes Abkommen zwischen N- und S-Tirol.
EuroStar.... Das Südtiroler Verkehrsreferat wurde von TI am 2. Dezember informiert, dass der ES gestrichen wird. Auf die internationalen Verbindungen hat S-Tirol keinen Einfluss. Auch die Trientner haben sich gewehrt, genutzt hat es nichts. Blöd ist, dass TI noch Ende November einen neuen Frecciarossa nach Bozen hat auffahren lassen mit Pressefoto und allem drum herum, wenige Tage später wurde die Verbindung mehr oder weniger klammheimlich gestrichen.
Südtirol tut, was in seinen Kräften liegt: Für den aufgelassenen OeBB-EC 188/189 gibt es regionale Ersatzzüge von und bis Brenner, an Stelle des aufgelassenen ES einen Regio nach Verona. Insgesamt ein schwacher Ersatz, aber dass Südtirol eigene Fernverkehrszüge betreibt, ist bei allem kleinstaatlichen Gehabe, das wir an den Tag legen, doch etwas utopisch.
Ich bleibe dabei: mittelfristig braucht es eine Gesellschaft wie Cisalpino, die auch den brennerquerenden Personenfernverkehr betreibt.
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« Antwort #14 am: Donnerstag, 11.12.2008; 20:40 »

http://www.sad.it/index.php?page=start&lang=de , dann Strecke auswählen.
Gruß Werner
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #15 am: Montag, 15.12.2008; 10:27 »

Persönlich:
Am Samstag "Familiennostalgiefahrt" mit einem der letzten geführten Oebb-EC 188/189....
 Cry
Ja, und leider gabs auf der Rückfahrt für Euch bereits ES-Italia Material (ohne Speisewagen) und die Garnitur auf der Hinfahrt war ja auch bereits Sparmaterial (fehlender ABmz und ein Bmz).
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #16 am: Montag, 15.12.2008; 10:52 »

Leider - aber angesichts dieser Meldung doch nicht soooo schlimm - ist es sich am Samstag nicht mit der Nostalgiefahrt ausgegangen.

Fotos von den Flirts in Franzensfeste:
http://www.ferrovie.it/forum/viewtopic.php?f=3&t=13994&start=810

Beste Grüße

Werner
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Re: South Tyrolean news and situation
« Antwort #17 am: Mittwoch, 17.12.2008; 18:38 »

Es scheint so, als sei der Brenner ab 23.12.08 wiederum eine Haltestelle für ECs und ICs.
Vielleicht kennt Michael genauere Details?

Werner
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